Vom Saun nach Sterzing runterschaun

Saun. Foto: David Kurz

Hoch über Sterzing’s Nordosten erhebt sich der Saun. Er ist ein Grasberg und markiert den südlichsten Ausläufer des Tuxer Alpenhauptkammes. Es ist eine technisch einfache, abwechslungsreiche Wanderung für Ausdauernde, die über breite Forstwege und enge, teils recht steile Waldpfade führt. 

Parallel zu den Bahngleisen wandert man vom Bahnhof in Sterzing Nordwesten bis zu einer Unterführung, in die man rechts abbiegt. Danach nochmal rechts abbiegen und dem Flainer Höhlenweg (Weg 03) folgen. Kurz vor der Kirche im Ortszentrum von Flains biegt man rechts ab auf den Weg 24 und 25. Kurz darauf kommt man auf die Hauptstraße, dort hält man sich links und biegt in den Weg 25 ein. Nun wird aus dem Asphalt Schotter und später ein schöner, aber steiler Waldweg. Diesem folgt man in dichter werdendem Fichtenwald, dem sogenannten Saxer Ried, oberhalb des Orts Wiesen im Pfitschtal. Kurz vor der Jausenstation Braunhof ändert sich die Aufstiegsrichtung nach Nordwesten.

Blick auf Mittermühl im Aufstieg. Foto: David Kurz
Blick auf Mittermühl im Aufstieg. Foto: David Kurz
Blick Richtung Dolomiten mit schwachem Schneeschauer im Pfitschtal. Foto. David Kurz 
Blick Richtung Dolomiten mit schwachem Schneeschauer im Pfitschtal. Foto. David Kurz 

Hinter der Jausenstation stehen Hinweisschilder mit Aufschrift „Brandtner Alm – Saun“. Dort biegt man rechts auf den Forstweg mit Nummer 03 & 06 hinauf in den Wald ab.  Rund 15 Minuten folgt man der Forststraße bergan. Dann gabelt sich der Weg. Ein neuer Wegweiser mit Nummer 06 zeigt die Richtung auf den Saun nach links. Die andere Markierung, ebenfalls hinauf zum Saun, zwingt zum scharfen Rechtsabbiegen. Diesen Weg geht man im Abstieg und er ist zugleich der “alte” Weg Nummer 06.
Der Pfad geht alsbald in einen schmalen Waldweg über und schlängelt sich in Serpentinen durch lichtdurchflutete Lärchenwälder. Bald wird der Wald immer lichter und offenes Gelände erlaubt erstmals einen Blick zum Gipfel des Saun. Markierungen sind hier meist nicht mehr zu erkennen, aber der Weg ist eindeutig. Bei nicht ganz stabiler Schneedecke hält man sich möglichst fern von steileren Hängen und quert zuletzt oben auf dem Rücken hinüber zum Kreuz.

Gipfelkreuz und Blick auf Sterzing. Foto: David Kurz
Gipfelkreuz und Blick auf Sterzing. Foto: David Kurz
Blick nach Nordwesten auf den Alpenhauptkamm. Foto: David Kurz
Blick nach Nordwesten auf den Alpenhauptkamm. Foto: David Kurz

Das Gipfelpanorama reicht von den Pfunderer Bergen über die Sarntaler Alpen bis zu den Stubaier Alpen. Auch einige Spitzen der Dolomiten sind in der Ferne auszumachen. Aber auch die Aussicht auf die Bergwelt rund um Sterzing im Wipptal kann sich sehen lassen.

Der Abstieg erfolgt nun relativ steil über den “alten” Weg Nummer 06. Man kommt an einer Heu­-Alm­hütte mit schöner Terrasse vorbei, die sich für eine gemütliche Rast anbietet. Es folgen Hinweisschilder “Kaserwald – Bergwiesen” im Verlauf des Abstiegs. Bald biegt man scharf links in den Aufstiegsweg 03 & 06 ein und wandert wieder an der Jausenstation vorbei. Diesmal verlässt man den Weg 03 nicht und folgt ihm mit der Beschilderung zuerst durch den Ort Schmuders nach Sterzing hinunter zum Bahnhof. 

Bahnhof Sterzing. Foto: David Kurz
Bahnhof Sterzing. Foto: David Kurz

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:00 Std Wandern   1.100 HM   1.100 HM   11.5 km   GPX Track

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert