Europareservat Unterer Inn: Von Braunau nach Mining

Foto: Eva Maria Ginal

Ein Tag der Entschleunigung

Bekannt ist die Strecke vorwiegend als ein Abschnitt des Inntal-Radweges. Aber nachdem mir nach Entschleunigung ist, entscheide ich mich für die ureigenste Fortbewegungsart und plane eine Tour entlang des Inn-Flusses vom Bahnhof Braunau zum Bahnhof Mining.

Verbindungen mit Bahn und Bus von München

Wir empfehlen von München diese Verbindungen für die Hin- und Rückfahrten zur Tour:

Sa. 24. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

So. 25. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

Mo. 26. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

Di. 27. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

Mi. 28. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

Do. 29. Feb. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof

Fr. 1. Mrz. 2024

München Hbf
Braunau/Inn Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Mining Bahnhof
Lizenzhinweise

An einem sonnigen Herbsttag beginnt mein Entschleunigungstag um 10:50 mit dem REX 5968 von Linz nach Braunau am Inn. Nach 1 Std 51 Min Fahrtzeit steige ich am Bahnhof Braunau aus und nehme den Ausgang Hans-Sachs-Straße. 15 Minuten später bin ich bereits am Inn, vorerst auf der asphaltierten Uferstraße und noch im Siedlungsgebiet von Braunau. Nach etwa 800 m überquere ich eine Fußgänger- und Radfahrbrücke über den Fluss Mattig und folge dem Inntal Radweg – offensichtlich bei Radfahrern und E-Bikern sehr beliebt. Immer wieder flitzen sie an mir vorbei und scheinbar bin ich hier die Einzige mit Fußmarsch-Variante. Was den Vorbeiflitzenden allerdings entgeht, sind die vielen Pfade durch das Ufergebüsch, die ans Ufer führen.  Häufig versperrt der Uferbewuchs den Blick auf die Inn-Au-Gewässer vom Radweg aus. Da bin ich per Pedes eindeutig im Vorteil und bin fasziniert von dem Naturschauspiel und Vogelparadies. Die nächsten 3 km zählen zum definitiv schönsten Abschnitt der Tour.

Immer wieder lege ich naturkundliche Stopps ein und beobachte Reiher, Haubentaucher und allerlei andere Wasservögel. So benötige ich für knappe 3 Kilometer mehr als eine Stunde.

Uferstraße am Ende vom Siedlungsgebiet, Brücke über die Mattig. Foto: Eva Maria Ginal

Inn-Au, Schotter-Radfahr-Weg. Foto: Eva Maria Ginal

Abstecher zum Ufer. Foto: Eva Maria Ginal
Abstecher zum Ufer. Foto: Eva Maria Ginal

Schließlich erreiche ich das Wäldchen von Schloss Hagenau. Ich entscheide mich, anders als in der GPX-Route angezeigt, für einen bezaubernden Pfad entlang des Ufers ab einer Bootsanlegestelle und genieße die radfahrfreie Zone. Schließlich erreiche ich das Schloss Hagenau – es offenbart sich im schönsten Licht mit Wasserspiegelung.

Boot-Steg nahe des Schlosses Hagenau, Pfad durch das Gebiet des Schloss Hagenau. Foto: Eva Maria Ginal

Schloss Hagenau. Foto: Eva Maria Ginal
Schloss Hagenau. Foto: Eva Maria Ginal

Ich gehe weiter und befinde mich im Ortsgebiet von Hagenau. Ab hier beginnt der nicht so schöne Abschnitt der Tour. Die nächsten 2,5 Kilometer auf der asphaltierten Handelsstraße außer Sichtweite vom Inn, wäre ich sehr gerne so eine flitzende Radfahrerin.

Nach dem etwas eintönigen Asphalt-Marsch oder auf gut wienerisch „a zacha Hatscha“, erreiche ich zu meiner Erleichterung wieder das Inn-Ufer und belohne mich mit einer Jause beim Mostbauern z´Aham.

Nach weiteren 2,5 Kilometern Schotterweg endet mein Wegabschnitt entlang des Inns. Dieser Abschnitt hat den Vorteil, dass ich immer freie Sicht auf den Fluss habe.  Am anderen Ufer schnattern zahlreiche Wasservögel, vermutlich Gänse, die ich auf Grund der Entfernung leider nicht sehen kann.

Am Ende der Asphaltstrecke. Foto: Eva Maria Ginal
Am Ende der Asphaltstrecke. Foto: Eva Maria Ginal

Wieder am Inn, im Europaschutzgebiet Natura 2000. Foto: Eva Maria Ginal

Etwa einen Kilometer vor dem Kraftwerk Ering-Frauenstein biege ich rechts ab, überquere eine Brücke über den Minichbach und komme nach einem Kilometer Wald- und Feldweg in das Zentrum von Mining. Nach weiteren 15 Minuten bin ich am Bahnhof Mining. Ich muss nicht lange auf meinen Zug warten. Werktags gibt es stündlich, an Sonn- und Feiertagen zweistündlich eine Zugverbindung nach Linz.

Seitenarm vom Michichbach, erste Brücke über den Seitenarm. Foto: Eva Maria Ginal

Blick von der zweiten Brücke über den Minichbach. Foto: Eva Maria Ginal
Blick von der zweiten Brücke über den Minichbach. Foto: Eva Maria Ginal
Mining. Foto: Eva Maria Ginal
Mining. Foto: Eva Maria Ginal

Resümee

Diese Alljahres-Tour ist grundsätzlich eine klassische Radstrecke fast ohne Steigung.

Wer den Inn mit seinem Augebiet jedoch erwandern möchte, inklusive einmaligem Naturerlebnis, sollte sich für diese Tour zu Fuß entscheiden. Es gibt einige Zugänge zum Ufer und gute naturbelassene Plätze zur Vogelbeobachtung und -fotografie. Am schönsten ist der Abschnitt von Braunau zum Schloss Hagenau. Einkehrmöglichkeiten gibt es beim Mostbauern z´Aham und im Gasthof Honigwirt in Mining.

Alternativ kann man die Tour abkürzen: In 1,6 Kilometern Entfernung vom Schloss erreicht man den Bahnhof Hagenau im Innkreis mit guter Verbindung nach Linz. Beim nächsten Mal werde ich mich für die abgekürzte Variante entscheiden und ausgiebige Zeiten für die Beobachtung und Fotografie der Wasservögel einplanen.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:00 Std Wandern   50 HM   50 HM   12 km   GPX Track

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