Winterwandern an der Erlauf: von Purgstall bis Mühling

Angezuckertes Erlaufufer. Foto: Birgit Reiter

Eine Einladung von Freunden in Petzenkirchen bringt uns wieder einmal an die schöne Erlauf. Ein Besuch der spektakulären Schlucht bei Purgstall liegt schon länger zurück. Wir sind gespannt, wie sich die winterliche Version präsentiert.

Von Pöchlarn aus geht es mit dem Zug in einer halben Stunde nach Purgstall. Gleich beim Bahnhof führt eine schöne, überdachte Holzbrücke über die Erlauf. Wir biegen links in das Feichsengasserl ein.

Das Feichsengasserl endet beim Nordtor der Purgstaller Stadtmauer. Foto: Birgit Reiter
Das Feichsengasserl endet beim Nordtor der Purgstaller Stadtmauer. Foto: Birgit Reiter

Dann wieder zweimal links und gelangen zur Parkgasse, die am Schlosspark Purgstall entlangführt. Leider ist dieser nicht zugänglich. Auch das Schloss bekommt man kaum zu sehen.

Wir queren die Erlaufbrücke und wechseln zum linken Flussufer.

Immer wieder schön, diese Erlaufschlucht. Foto: Birgit Reiter
Immer wieder schön, diese Erlaufschlucht. Foto: Birgit Reiter

Nach ein paar Metern geht es hinunter zum Schluchtweg „Fischersteig“. Der wenige Schnee ist recht griffig und mit normalen Bergschuhen gut zu begehen, Grödeln sind aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Abstieg zur Erlauf. Foto: Birgit Reiter
Abstieg zur Erlauf. Foto: Birgit Reiter

Immer am Fluss entlang und vorbei an beeindruckenden Konglomeratfelsen und -höhlen wandern wir bis zur Holzbrücke Pratersteg. Hier könnte man wieder nach Purgstall zurückgehen. Martin hat diese Route bereits beschrieben.

Mit Efeu behaarte Felswände. Foto: Birgit Reiter
Mit Efeu behaarte Felswände. Foto: Birgit Reiter
Angezuckertes Erlaufufer. Foto: Birgit Reiter
Angezuckertes Erlaufufer. Foto: Birgit Reiter
Mögliche Umkehrstelle Holzbrücke. Foto: Birgit Reiter
Mögliche Umkehrstelle Holzbrücke. Foto: Birgit Reiter

Hier endet auch der Fischersteig. Es geht oberhalb des Flusses bis zum Egon Schiele-Platz. Der Maler leistete von 1916 bis 1917 seinen Militärdienst im nahen Kriegsgefangenenlager und unternahm viele Ausflüge in der Gegend

Egon-Schiele-Platz an der Erlauf. Foto: Birgit Reiter
Egon-Schiele-Platz an der Erlauf. Foto: Birgit Reiter

Weiter geht es – entweder auf dem Wanderweg durch den Wald oder weiter am Ufer unmarkiert einen ausgetretenen Pfad entlang.

Imposante Sandsteinwand bei der Flussbiegung. Foto: Birgit Reiter
Imposante Sandsteinwand bei der Flussbiegung. Foto: Birgit Reiter

Schließlich kommen wir in freies Gelände und wandern auf Schotter- und Asphaltstraßen bis zum Wehr bei der Lagergasse.

Neugierige Alpakas. Foto: Birgit Reiter
Neugierige Alpakas. Foto: Birgit Reiter
Der Türkensturz. Foto: Birgit Reiter
Der Türkensturz. Foto: Birgit Reiter

Von hier nur mehr 350 Meter zur Bahnstation Mühling (stündliche Züge nach Pöchlarn).

Fazit

Die Erlaufschlucht hat wohl zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Im Winter ist die Sicht auf die imposanten Konglomeratfelsen aufgrund der entlaubten Bäume natürlich besser. Besonders schön ist es bei Neuschnee, wenn die Felsen im Wasser weiße Hauberl haben. Wir sind um die Mittagszeit in Purgstall gestartet, der Sonnenstand war da Anfang Jänner optimal.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   2:00 Std Wandern   25 HM   7 km   GPX Track

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