Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte

Aus Zeitgründen steht heute der Stadtwanderweg 4 auf dem Plan, da er mit 7,2 km der kürzeste und in 2 ½ h (mit Pause) leicht schaffbar ist.

Anreise

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Karte der beiden Stadtwanderwege 4 und 4A. Foto: Birgit Fuchsbichler
Karte der beiden Stadtwanderwege 4 und 4A. Foto: Birgit Fuchsbichler

Viel Wald und viele Teiche

Der Weg geht sehr gemütlich im schattigen Wald auf breiten Wegen los. Doch schon bald zeigt sich, dass die Beschilderung nicht ganz so gut ist, wie wir es von anderen Stadtwanderwegen gewohnt sind. Nicht an jeder Kreuzung findet sich ein Hinweis und so folgen wir einfach der Devise: Wenn es keinen Hinweis gibt, gehen wir einfach geradeaus. Das entpuppt sich zwar nicht ganz als schlechte Idee, aber oft sehen wir dann später die Wegweiser auf dem parallel zu uns verlaufenden, breiteren Weg.

Am Wegesrand finden sich immer wieder kleinere Teiche, auf denen sich Enten tummeln. Gott sei Dank halten sich die Gelsen dennoch in Grenzen. Der Wegweiser zum Satzberg und Silbersee entlockt uns Karl-May Fans ein Lachen. Irgendwie merken wir aber erst auf dem Hügel, dass wir doch glatt am See vorbeigelaufen sind und damit wird es heute wohl doch nichts mit der Suche nach dem Schatz im Silbersee.

Jubiläumswarte und Kreuzeichenwiese

Weiter geht’s stetig bergauf und wir beneiden ein wenig die Bewohner der Kleingartenanlage Rosental für den herrlichen Ausblick auf Wien. Nun ist der Weg nicht mehr weit bis zur Jubiläumswarte. Leider ist diese wegen Corona geschlossen, sodass uns der Ausblick von ganz oben verwehrt bleibt. Wir beschließen, den Stadtwanderweg 4A, der uns hier wieder vorbeibringen wird, erst dann zu gehen, wenn sie wieder geöffnet ist.

Wir nutzen stattdessen gleich die Gelegenheit, in der nebenliegenden Waldschule den offiziellen Stempel für die Wandernadel einzusammeln. Die Waldschule ist wirklich nett hergerichtet und gibt auch vorbeikommenden Besuchern durch außen angebrachte Schautafeln die Möglichkeit, sich über das Ökosystem Wald schlau zu machen. Die Zielgruppe ist aber definitiv deutlich jünger als wir und deshalb ziehen wir weiter, um uns ein Plätzchen für eine kurze Pause zu suchen. Die Gelegenheit bietet sich uns kurz darauf auf der Kreuzeichenwiese, wo wir einer Tisch für vier ergattern. Während wir unsere mitgebrachte Jause genießen, beobachten wir die Hunde, die sich tierisch über den Auslauf auf dem weitläufigen Areal und die Möglichkeit, miteinander Bekanntschaft zu machen, freuen.

Kreuzeichenwiese. Foto: Birgit Fuchsbichler
Kreuzeichenwiese. Foto: Birgit Fuchsbichler

Abstieg

Nun führt uns der Weg kontinuierlich abwärts bis wir auf den Rosenbach treffen. Dort stolpern wir über einen Trinkbrunnen, der mit seinem modernen Design mitten im Wald ein wenig fehl am Platz wirkt. Wir überqueren den Bach und folgen ihm weiter bergab bis wir auf einen zugemauerten Bunker stoßen. Was da wohl eingeschlossen sein mag? Leider lässt sich darüber trotz intensiver Recherche nichts herausfinden. Nun ist es nur noch ein kurzes Stück, bis wir wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung angelangt sind.

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Bei der Bäckerei Schwarz auf der Linzerstraße, die auch am Sonntag geöffnet hat, genießen wir noch schnell einen Kaffee und beschließen, den Bus nach Hütteldorf zu streichen und stattdessen das kurze Stück zu Fuß zu gehen. Wir biegen dafür einfach in die Rettichgasse ein und folgen ihr, bis sie fast direkt auf den Bahnhof stößt. Von dort zerstreut sich die Wandertruppe mit Bahn und U-Bahn wieder in ganz Wien bis zur nächsten Wandertour.

Tourdaten

Die Route in Zahlen: Gehzeit 2.5h  200HM  220HM  8km  GPX Track