Kaspressknödel am Peilsteinhaus: Wanderung im südlichen Wienerwald

Das Peilsteinhaus im gatschigen Schnee vor unseren Augen. Foto: Linda Prähauser

Am letzten Winterwochenende habe ich eine gemütliche (Langschläfer) Wanderung mit Einkehrmöglichkeit geplant. Diesmal ist eine Freundin mitgekommen. Es ging für uns vom Bahnhof Weissenbach an der Triesting (Ankunft mit dem R 96 um 11:42 Uhr) hinauf auf den Peilstein, wo wir im Peilsteinhaus auf Kaspressknödelsuppen, Apfelstrudel und Kaffee eingekehrt sind. Nach der Stärkung ging es über Schwarzensee und Gadenweith zum Bahnhof Pottenstein, von wo wir um 16:24 Uhr mit dem R 96 (mit Umstieg in Leobersdorf) wieder zurück nach Wien gefahren sind. Es war eine angenehme Wanderung, allerdings auch mit großen Strecken über asphaltierte Abschnitte. Dennoch eine Wanderung zu jeder Jahreszeit, denn das Peilsteinhaus hat ganzjährig geöffnet (Stand Winter 2026).

Die Tour

Am Startpunkt, der Bahnhof Weissenbach an der Triesting, sehen wir direkt die erste Beschilderung zum Peilsteinhaus. Es geht kurz durch den Ort durch bevor man nach der Querung der Bundesstraße auf einer Forststraße landet. Durch den Wald geht es weiter Richtung Neuhaus, ein kleines Örtchen am Fuße des Peilsteins. Auch durch Neuhaus geht es für uns durch (leider viele asphaltierte Straßen) aber schon bald kommen wir von der Straße und dem Ort weg.

Start im Ort Weissenbach bei windigem und nassen Wetter. Foto: Linda Prähauser
Start im Ort Weissenbach bei windigem und nassen Wetter. Foto: Linda Prähauser
Von Weissenbach geht es über die Forststraße durch den Wald nach Neuhaus (immer der Markierung folgen). Foto: Linda Prähauser
Von Weissenbach geht es über die Forststraße durch den Wald nach Neuhaus (immer der Markierung folgen). Foto: Linda Prähauser

Es geht hinauf über eine Wiese (schöne Aussicht über Neuhaus) und schließlich wieder in den Wald hinein. Wir bleiben auf dem markierten Weg zum Peilsteinhaus und queren Schnee- und Gatschfelder. Nach etwa 1.5 Stunden erreichen wir das Peilsteinhaus und kehren ein. Wir genießen unsere Kaspressknödelsuppen und nehmen uns noch Zeit für einen Kaffee mit Apfelstrudel, bevor wir es wieder in die windige Kälte wagen.

Es geht quer durch die Wiese hinauf und wir lassen Neuhaus hinter uns. Foto: Linda Prähauser
Es geht quer durch die Wiese hinauf und wir lassen Neuhaus hinter uns. Foto: Linda Prähauser
Ein kurzer Blick zurück auf den Ort Neuhaus und die umliegende Landschaft. Foto: Linda Prähauser
Ein kurzer Blick zurück auf den Ort Neuhaus und die umliegende Landschaft. Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zum Peilsteinhaus (1). Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zum Peilsteinhaus (1). Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zum Peilsteinhaus (2). Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zum Peilsteinhaus (2). Foto: Linda Prähauser
Das Peilsteinhaus im gatschigen Schnee vor unseren Augen. Foto: Linda Prähauser
Das Peilsteinhaus im gatschigen Schnee vor unseren Augen. Foto: Linda Prähauser

Vom Peilsteinhaus machen wir noch einen Abstecher zum Gipfelkreuz (ca. 150 Meter vom Peilsteinhaus weg) und machen uns dann bereit für den Abstieg durch den Wald. Kurz darauf kommen wir im Ort Schwarzensee an.

Abstecher zum Gipfelkreuz. Foto: Linda Prähauser
Abstieg vom Peilsteinhaus nach Schwarzensee. Foto: Linda Prähauser
Abstieg vom Peilsteinhaus nach Schwarzensee. Foto: Linda Prähauser
Blick auf Schwarzensee. Foto: Linda Prähauser
Blick auf Schwarzensee. Foto: Linda Prähauser

Wir bleiben auf der Schwarzenseer Straße für etwa 500 Meter, bevor es nach einer Bushaltestelle nach links geht. Wir gehen bis zum Hof und dann erneut nach Links entlang des Steinbruches und bleiben auf der Forststraße bis zu einer großen Kreuzung. An der Kreuzung geht es nach links (Forststraße) in den Wald hinein. Auch hier bleiben wir auf der Forststraße bis wir zu einer Lichtung kommen. Diese überqueren wir noch und machen dann eine scharfe Kurve nach recht in den Ort Gadenweith.

Nachdem wir Schwarzensee hinter uns gelassen haben, erblicken wir den Schneeberg in der Ferne. Foto: Linda Prähauser
Nachdem wir Schwarzensee hinter uns gelassen haben, erblicken wir den Schneeberg in der Ferne. Foto: Linda Prähauser

Es geht kurz durch den Ort durch und dann schnell wieder auf eine Forstraße durch den Wald. Auf dieser gemütlichen Forststraße folgen wir für fast 3 Kilometer der Markierung und landen schließlich wieder bei der Bundestraße. Die Bundesstraße queren wir und gehen am Feldweg entlang der Straße und neben der Triesting für etwa einen Kilometer bevor wir über einer Brücke auf die andere Seite der Triesting gehen. Von hier geht es nur noch geradeaus zum Bahnhof Pottenstein.  Um etwa 16:15 Uhr kommen wir am Bahnhof an und erwischen somit perfekt den Zug zurück nach Leobersdorf.

Über die Forststraße geht es die letzten Kilometer Richtung Pottenstein. Foto: Linda Prähauser
Über die Forststraße geht es die letzten Kilometer Richtung Pottenstein. Foto: Linda Prähauser
Über die Triesting. Foto: Linda Prähauser
Über die Triesting. Foto: Linda Prähauser
Am Bahnhof Pottenstein erwarten wir den R 96 nach Leobersdorf. Foto: Linda Prähauser
Am Bahnhof Pottenstein erwarten wir den R 96 nach Leobersdorf. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Eine sehr gemütliche Tour mit einem kurzen und nicht schwierigen Aufstieg. Die Tour ist aufgrund der Länge von unter 4 Stunden Gehzeit gut für Langschläfer geeignet und lasst sich auch im Winter machen. Die Anreise aus Wien ist bequem und die Umstiegszeit in Leobersdorf um die 10 Minuten (am Hin- und Rückweg). Das Peilsteinhaus lädt zum Einkehren (das ganze Jahr über) ein, vorallem bei winterlichen und windigen Verhältnissen. Teile der Tour verlaufen über (asphaltierte) Straßen, was natürlich schade ist, aber an einem Sonntag war hier relativ wenig bis kaum Verkehr. Allesamt würde ich die Tour bestimmt wieder machen, da sie auch vorallem für Gruppen mit unterschiedlicher Wandererfahrung gut geeignet ist.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   4:30 Std Wandern   350 HM   400 HM   14 km   GPX Track

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2 Kommentare

    1. Sollte machbar sein :). Der Weg zum Peilsteinhaus ist teils ein schmaler und steilerer Waldpfad aber auch hier hat ein Kinderwagen Platz. Geländegängig wäre vermutlich vorteilhaft.

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