Zur Zeit der Eisheiligen im Mai habe ich mich kurzerhand, aufgrund des Wetters, für eine Tagestour in der Wachau entschieden (obwohl ich eigentlich ganz andere Wanderpläne hatte). Zu Beginn muss ich direkt schreiben, dass die Wachau mich einfach nie enttäuschen wird, ganz egal bei welchem Wetter. Und so ging es für mich bei etwas Regen und teils kaltem Wind entlang des Welterbesteig Wachau von Weißenkirchen nach Dürnstein und ich hatte auf jedem Meter der Tour eine Riesenfreude und war fast den gesamten Weg alleine unterwegs.
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Von Wien Heiligenstadt ging es kurz nach 8:00 Uhr mit dem REX 4 nach Krems und vom Bahnhof in Krems direkt weiter mit dem Bus 715 nach Weißenkirchen. In Weißenkirchen angekommen gehe ich (bei erstem Regen) durch den Ort durch, vorbei an der Kirche und weiter in die Weinberge, durch Wald und Wiese am Welterbesteig immer weiter Richtung Dürnstein. Beim Abstieg zur Burgruine Dürnstein zeigt sich auch tatsächlich noch die Sonne und ich erreiche den Ort und die Bushaltestelle nach etwas mehr als 4 Stunden Wanderung. Von Dürnstein geht es mit dem Bus 715 wieder zurück nach Krems und von Krems weiter nach Wien.
Die Tour
Start der Tour ist die Bushaltestelle in Weißenkirchen (Fähre) von wo es kurz durch den Ort und hinauf die Stiegen und vorne vorbei an der Pfarrkirche geht. Die letzten Häuser von Weißenkirchen lasse ich bald hinter mir und es geht hinein in die Weinberge mit einem wunderschönen Panoramablick zurück nach Weißenkirchen. Ab der Pfarrkirche in Weißenkirchen ist der Weg des Welterbesteig immer sehr gut markiert und diesem Weg folge ich bis nach Dürnstein.





Nach den ersten Kilometern durch die Weinberge geht es etwas durch den Wald und nochmal vorbei an einer kleinen Siedlung mit Heurigen (Pomaßl) bevor es weiter auf Forststraßen entlang des Welterbesteigs geht. Hier im Wald der Wachau auf leichten Wegen bei Regen und absoluter Ruhe konnte ich meine Wanderung so richtig genießen und habe nicht einmal gemerkt wie schnell die Zeit und mein Weg an mir vorbeiziehen.



Nach etwa 3 Stunden wandern lege ich an einer Wegzweigung meine erste größere Pause ein, bevor es hier nochmal bergauf zur Fesslhütte geht. Bei der Fesslhütte angekommen habe ich nur noch den Abstieg nach Dürnstein (Burgruine und Altstadt) vor mir und werde am Weg hinunter noch mit ein paar Sonnenstrahlen überrascht.

Da der nächste Bus in etwas über einer Stunde fährt, lasse ich mir beim Abstieg Zeit und genieße hier und da nochmal den Ausblick über die Burgruine Dürnstein, die Donau, die Orte Rossatz und Weißenkirchen (Start der Tour) und die umliegende Landschaft. Außerdem mache ich noch einen Abstecher zur Burgruine an sich bevor es allmählich in die Altstadt geht (über den „anspruchsvollen“ Weg). In der Altstadt angekommen halte ich mich links Richtung Parkplatz P2, wo auch direkt die Bushaltestelle ist. Pünktlich um 14:23 Uhr kommt der Bus und bringt mich zurück nach Krems.






Fazit
Die Tour war mal wieder der perfekte Beweis für mich, dass Wandern auch bei Regen wirklich Spaß machen kann! Der Weg ist an sich recht leicht und nur der Abstieg nach Dürnstein etwas herausfordernder. Durch die guten Markierungen des Welterbesteig kann man sich hier auch wirklich nicht verlaufen und den Gedanken und Gesprächen freien Lauf lassen. Wie schon anfangs beschrieben, kann mich die Wachau einfach nie enttäuschen, somit ist es für mich klar, dass ich diese Tour bestimmt nochmal gehen werde (spätestens im Zuge des kompletten Welterbesteig, welcher schon lange auf meiner Wander-Bucket-List steht).



