Unterwegs zwischen Bad Goisern und Bad Ischl: Ewige Wand, Predigstuhl und Rosas Wasserfälle

Entlang der Ewigen Wand und die Sonne kommt langsam raus. Foto: Linda Prähauser

Meine letzte Tour führte im ins wunderschön herbstliche Salzkammergut. Gestartet bin ich bereits um 6:00 Uhr morgens vom Westbahnhof in Wien, da ich abends auf einer Geburtstagsfeier eingeladen war und somit etwas früher wieder zurück nach Wien fahren musste. Vom Westbahnhof Wien ging es erst mal mit der Westbahn nach „Attnang-Puchheim“ und von hieraus weiter mit dem REX70 Richtung „Steinach-Irdning“ nach Bad Goisern, wo ich um 9:15 Uhr (mit etwa 3 Minuten Verspätung) ankomme. Zuerst waren alle Berge noch in Wolken und Nebel gehüllt und in der Früh hatte es knackige 3 °C (Anfang Oktober), aber die Sonne kam schnell heraus. Die Tour führte mich vom Bahnhof Bad Goisern hinauf zur Rathlucken Hütte, weiter zur Ewigen Wand, hinauf auf den Predigstuhl, hinunter Richtung Perneck mit Abstecher zu „Rosas Wasserfällen“ und schließlich über Reiterndorf zum Bahnhof Bad Ischl. Für die Tour habe ich etwa 5,5 Stunden inkl. genüsslicher Mittagspause in der Sonne neben dem Gipfelkreuz am Predigstuhl und Blick auf den Dachstein gebraucht. Den Bahnhof Bad Ischl erreiche ich um etwa 14:45 Uhr und von hier geht es um 14:53 Uhr auf demselben Weg zurück nach Wien, wo ich schließlich um 18:22 Uhr am Westbahnhof ankomme.

Die Tour

Vom Bahnhof Bad Goisern geht es zuerst Richtung Ortszentrum (Richtung Kirchturm) auf der Dr.-Matthia-Promenade, vorbei an der Kirche und hinauf zur B145 (Salzkammergutstraße). Beim Kreisverkehr (hinterm Hofer) geht es entlang der Hofrat-Renner-Straße nach Lasern. Vor der Bushaltestelle in Lasern ist die Rathlucken Hütte sowie die Ewige Wand bereits angeschrieben und ich folge den Schildern hinauf in die Bartlergasse. Nach etwa 500 Metern sehe ich das nächste Schild und es geht rechts neben einem Haus hinauf und hinterm Haus vorbei in den Wald hinein. Es geht bergauf zur Rathlucken Hütte, vorbei am Himmelbauer, über Wiesen und durch den Wald und nach gut 20 Minuten (etwa 1,2 Kilometer) komme bei der Hütte an.

Tourenstart am Bahnhof Bad Goisern um 9:15 Uhr. Foto: Linda Prähauser
Tourenstart am Bahnhof Bad Goisern um 9:15 Uhr. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald und über Wiesen geht es Richtung Rathlucken Hütte vorbei bei Himmelbauer – im Hintergrund ist bereits die Ewige Wand zu sehen. Foto: Linda Prähauser
Durch den Wald und über Wiesen geht es Richtung Rathlucken Hütte vorbei bei Himmelbauer – im Hintergrund ist bereits die Ewige Wand zu sehen. Foto: Linda Prähauser
Durch den grünen Herbstwald geht es über Höllgrabenbach auf den letzten Metern zur Rathlucken Hütte. Foto: Linda Prähauser
Durch den grünen Herbstwald geht es über Höllgrabenbach auf den letzten Metern zur Rathlucken Hütte. Foto: Linda Prähauser

Ich quere die Straße und es geht direkt über den Sagenweg weiter zur Ewigen Wand. Der Sagenweg führt durch einen sagenhaft schönen Wald und man wird von Sagen und Holzfiguren begleitet. Recht schnell erreicht man die Ewige Wand, durch welche man teilweise durchgehen muss. Von hier gibt es auch wunderschöne Ausblicke Richtung Hallstätter See, Dachstein und Bad Goisern.

Durch die Ewige Wand. Foto: Linda Prähauser
Durch die Ewige Wand. Foto: Linda Prähauser
Entlang der Ewigen Wand und die Sonne kommt langsam raus. Foto: Linda Prähauser
Entlang der Ewigen Wand und die Sonne kommt langsam raus. Foto: Linda Prähauser

Ab hier geht es dann steil durch den Wald bergauf zum Predigstuhl (immer der Markierung und den Schildern folgen). Nach etwas über einer Stunde erreiche ich den Gipfel und nehme mir direkt Zeit für eine Pause und mein Mittagessen. Ich genieße die Sonne und den Ausblick neben dem Gipfelkreuz und tratsche mit ein paar anderen Wanderern.

Die Blaschek-Warte am Aufstieg zum Predigstuhl. Foto: Linda Prähauser
Die Blaschek-Warte am Aufstieg zum Predigstuhl. Foto: Linda Prähauser
Der Aufstieg (und Abstieg) zum Predigstuhl ist teils mit Seilen gesichert und steil. Foto: Linda Prähauser
Der Aufstieg (und Abstieg) zum Predigstuhl ist teils mit Seilen gesichert und steil. Foto: Linda Prähauser
Gipfelkreuz am Predigstuhl mit Blick auf den Dachstein und den Hallstätter See. Foto: Linda Prähauser
Gipfelkreuz am Predigstuhl mit Blick auf den Dachstein und den Hallstätter See. Foto: Linda Prähauser
Gipfelpäuschen in der Sonne. Foto: Linda Prähauser
Gipfelpäuschen in der Sonne. Foto: Linda Prähauser

Vom Gipfel geht es eine kurze Strecke am selben Weg hinunter wie hinauf. Am kleinen Holzbankerl geht es dann vorbei hinunter Richtung Perneck bzw. Bad Ischl (Eck). Der Abstieg ist auch teils steil und schön waldig und nach etwa 500 Metern kommt man an eine Forststraße. Dieser folge ich dann nach links (immer noch Richtung Perneck“ und nach erneut etwa 500 Metern geht es von der Forststraße ab wieder in den Wald hinein (einfach der Markierung folgen).

Abstieg vom Predigstuhl durch den Wald. Foto: Linda Prähauser
Abstieg vom Predigstuhl durch den Wald. Foto: Linda Prähauser
Ein kurzer Abschnitt auf der Forststraße Richtung Perneck. Foto: Linda Prähauser
Ein kurzer Abschnitt auf der Forststraße Richtung Perneck. Foto: Linda Prähauser
Am Weg nach Perneck. Foto: Linda Prähauser
Am Weg nach Perneck. Foto: Linda Prähauser

Immer bergab und diesmal teils neben einem Fluss geht es hier (für mich im Sonnenschein) durch den Wald Richtung Perneck. Nach etwa 1,2 Kilometer komme ich an einer Infotafel an und folge hier dem Weg nach Perneck (und nicht mehr Bad Ischl Eck). Es geht weiter entlang des Sulzbaches und nach etwa 1 Kilometer sehe ich ein Haus und lande auf einer Wiese. Es geht hinunter auf die asphaltierte Straße und ich halte mich links auf der asphaltierten Straße und biege nach etwa 100 Meter links in eine Forststraße ab und es geht zu Rosas Wasserfällen. Bei den Wasserfällen angekommen nutze ich die Zeit für eine weitere „Snackpause“.

Kurze Abkühlung im Sulzbach. Foto: Linda Prähauser
Kurze Abkühlung im Sulzbach. Foto: Linda Prähauser
Blick auf Perneck am Weg zu Rosas Wasserfällen. Foto: Linda Prähauser
Blick auf Perneck am Weg zu Rosas Wasserfällen. Foto: Linda Prähauser
Rosas Wasserfälle. Foto: Linda Prähauser
Rosas Wasserfälle. Foto: Linda Prähauser

Von den Wasserfällen geht es dann die Forststraße hinauf. Die Forststraße wird nach knapp 200 Metern zu einem kleinen Pfad durch den Wald (Achtung: das ist kein offizieller Wanderweg, deshalb gibt es hier auch keine Markierung). Der Pfad mündet nach etwa 500 Metern in den Wanderweg nach Bad Ischl. Es geht weiter durch den Wald bergab und ich erreiche Eck. In Eck angekommen biege ich auf der Untereckstraße schnell wieder nach rechts ab und folge dem kleinen Weg, welcher mich nach Reiterndorf bringt. Ab Reiterndorf geht es für die letzten 2 Kilometer zum Bahnhof Bad Ischl leider auf der asphaltierten Straße entlang. Zum Bahnhof gehe ich vorbei an der Feuerwehr Reiterndorf, dem Eurospar, überbrücke erneut die B145 und folge der Grazer Straße zur Traun. Über den Fußgängersteg geht es auf das andere Ufer und an der Traun entlang zum Bahnhof Bad Ischl – das heutige Tourenziel.

Ankunft in Bad Ischl. Foto: Linda Prähauser
Ankunft in Bad Ischl. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Eine wunderschöne Tour im traumhaft charmanten Salzkammergut mit Gipfelerfolg, Weitblick auf unter anderem den Dachstein und den Hallstätter See und abschließenden Metern in der Kulturhauptstadt Bad Ischl. Die Tour ist abwechslungsreich und führt über unterschiedliches Gelände zuerst auf den Predigstuhl und weiter vorbei an Rosas Wasserfällen. Trittsicherheit und eine gute Jause sollte man für die Tour mitbringen. Leider hatte ich am Ende der Tour keine Zeit mehr einen Kaffee oder ein Bier in Bad Ischl zu genießen, bevor es zurück nach Wien ging, allerdings würde ich das jeden ans Herz legen. Ich würde die Tour sofort erneut gehen.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:30 Std Wandern   1.000 HM   1.025 HM   15 km   GPX Track

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert