Hochkünzelspitze

Kurz vor dem Gipfel wird’s nochmal schwieriger. Foto: Norman und Lisa

Heute fahren wir mit dem Bus Nr 850 bis nach Schoppernau Schalzbach. Direkt an der Bushaltestelle zweigt der Weg bergauf zum Vorsäß Schalzbach ab, der Weg ist hier noch breit und Fahrzeugtauglich.

Startpunkt Haltestelle Schalzbach. Foto: Norman und Lisa
Startpunkt Haltestelle Schalzbach. Foto: Norman und Lisa

Nach gut 1,5 Stunden wird der Weg dann zu einem Pfad, der parallel zum Bach stetig aufwärts geht. Am Talschluss angekommen erblicken wir bereits den Toblermann, auf den man im Winter gut mit den Skiern hochgehen kann. Bei der unteren Gautalpe halten wir uns nach links, der rechte Weg würde uns auf den Toblermann hinauf führen.

An der Gautalpe, links zur Hochkünzel, rechts zum Toblermann. Foto: Norman und Lisa
An der Gautalpe, links zur Hochkünzel, rechts zum Toblermann. Foto: Norman und Lisa

 Nach ein paar weiteren Minuten erreichen wir auch schon die erste Schlüsselstelle, der Weg ist 3 Meter sehr eng und ausgesetzt, danach wird’s aber wieder einfacher. Nach knapp 4 Stunden erreichen wir dann das Glattjöchl, von wo sich der Blick in die umliegenden Berge öffnet.

Auf dem Weg zum Glattjöchl (mittig), den Gipfel bereits im Blick. Foto: Norman und Lisa
Auf dem Weg zum Glattjöchl (mittig), den Gipfel bereits im Blick. Foto: Norman und Lisa

Von hier könnte man dann direkt den Abstieg beginnen, wir wenden uns aber nach Nordosten und steigen noch auf den Gipfel hinauf. Hier ist der Pfad steil und eng, die Schlüsselstelle kurz unterhalb des Gipfels wurde frisch saniert und entschärft. Dennoch ist der Gipfel nur zu empfehlen, wenn man schwindelfrei und trittsicher ist.

Kurz vor dem Gipfel wird’s nochmal schwieriger. Foto: Norman und Lisa
Kurz vor dem Gipfel wird’s nochmal schwieriger. Foto: Norman und Lisa

Wir haben heute den Gipfel für uns alleine, nur ein Kolkrabe gesellt sich für einen Augenblick zu uns. Auch ist die Weitsicht heute fantastisch und auf der Hochkünzel geniesst man eine hervorragende Rundumsicht.

Gipfelblick nach Südwesten, links vom Kreuz der Felsaufbau der Roten Wand. Foto: Norman und Lisa
Gipfelblick nach Südwesten, links vom Kreuz der Felsaufbau der Roten Wand. Foto: Norman und Lisa

Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns an den Abstieg Richtung Schadonapass, vorbei an zerfurchten Kalkfelsen und den Kletterrouten am Giglturm.

Abstieg zum Schadonapass durch torfige Rasenmatten. Foto: Norman und Lisa
Abstieg zum Schadonapass durch torfige Rasenmatten. Foto: Norman und Lisa

Von weitem sieht man die Biberacher Hütte, welche im Sommer bewirtschaftet ist. Der Brunnen vor der Hütte dient aber auch noch nach Saisonschluss als zuverlässige Wasserquelle. Nach ungefähr einer Stunde kommen wir am Schadonapass an. Hier wenden wir uns nach Süden.

Rückblick zum Schadonapass. Foto: Norman und Lisa
Rückblick zum Schadonapass. Foto: Norman und Lisa

Der Forstweg beginnt gleich recht steil abzufallen und führt zuerst noch durch abgegraste Almwiesen, dann bald durch einen Fichtenwald und schlussendlich durch einen lichten Buchenwald. Nach weiteren 1,5 Stunden erreichen wir dann den Talgrund, wo die Bregenzer Ache fließt. Wir queren den Bach und gehen an der Straße einige Meter nach links, wo dann auch schon die Bushaltestelle Schröcken Landsteg ist. Da die Straße eine beliebte Motorradstrecke ist, empfehlen wir, eine längere Wartezeit unten an der Bregenzer Ache zu verbringen.

Haltestelle Landsteg, Fahrtrichtung Rheintal ist auf der rechten Seite. Foto: Norman und Lisa
Haltestelle Landsteg, Fahrtrichtung Rheintal ist auf der rechten Seite. Foto: Norman und Lisa

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   7:00 Std Wandern   1.500 HM   1.300 HM   17.5 km   GPX Track

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