Dürre Wand: Von Reichental nach Puchberg am Schneeberg

Ein idyllisches Pausenplätzchen. Foto: Linda Prähauser

Mitte März geht es von Reichental über die Dürre Wand (Gutensteiner Alpen) nach Puchberg am Schneeberg. Ich starte um 8:33 Uhr mit dem CJX9 von Wien Floridsdorf nach Wr. Neustadt, wo ich in den R97 umsteige und weiter nach Miesenbach b. Pernitz-Waidmannsfeld Bahnhof fahre und um 10:13 Uhr pünktlich vom Bahnhof meine Tour starte. Vom Bahnhof geht es zuerst nach Waidmannsfeld, weiter Richtung Gauermannhütte und entlang der Dürren Wand zum Öhlerschutzhaus von wo es bergab nach Puchberg am Schneeberg geht. Ich erreiche Puchberg nach etwa 6 Stunden Wandern und warte 25 Minuten auf den R98, welcher mich um 16:36 Uhr wieder zurück Richtung Wien bringt.

Die Tour

Tourstart ist direkt am Bahnhof Miesenbach b. Pernitz-Waidmannsfeld und nur ein paar Meter vom Bahnhof entfernt sehe ich schon die Wegweiser zur Gauermannhütte. Perfekt! Ich folge der roten Markierung, vorbei am Sägewerk und hinein in einen Wald bevor ich auf eine Lichtung und in den Ort Waidmannsfeld komme. Durch den Ort geht es schnell durch und die Markierung ist gut sichtbar bzw. folgt man dem Straßenverlauf bis man kurz vor einer Bushaltestelle ein Holzschild mit „Gauermannhütte“ sieht und rechts abbiegen muss. Nach etwa 200 Metern biegt man nach links ab (Wegweiser und Markierung folgen) und es geht bergauf durch Wald und über Wiesen. Der Weg ist wirklich gut markiert und man bleibt immer schön am Weg.

Kurz nach dem Bahnhof geht es in den Wald hinauf immer der roten Markierung entlang. Foto: Linda Prähauser
Kurz nach dem Bahnhof geht es in den Wald hinauf immer der roten Markierung entlang. Foto: Linda Prähauser
Über die Wiese nach Waidmannsfeld. Foto: Linda Prähauser
Über die Wiese nach Waidmannsfeld. Foto: Linda Prähauser
Am Weg zur Gauermannhütte geht es über Wiesen und durch Wälder. Foto: Linda Prähauser
Am Weg zur Gauermannhütte geht es über Wiesen und durch Wälder. Foto: Linda Prähauser

Nach knapp 3 Kilometern nach Waidmannsfeld biegt man in einen schmalen Pfad rechts hinauf ab. Hier wird es kurz interessant, denn zur Zeit meiner Wanderung müssen hier vor kurzer Zeit Forstarbeiten stattgefunden haben, denn es liegen überall Äste im Weg bzw. am Weg. Man erkennt dennoch einen Weg auch wenn ich hier kaum noch Markierungen gefunden habe (evtl. wurden diese mitgefällt …). Dieser Wegabschnitt ist aber auch schnell geschafft und ich befinde mich wieder auf einem eindeutig markierten Weg, welcher immer steiler wird, aber dafür gibt es zwischendurch wunderschöne Aussichten und Pausenplätzchen.

Weganschnitt mit Ästen am Weg durch Forstarbeiten – der Weg ist trotzdem erkennbar. Foto: Linda Prähauser
Weganschnitt mit Ästen am Weg durch Forstarbeiten – der Weg ist trotzdem erkennbar. Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Am Weg hinauf zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Teils steiler Aufstieg zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Teils steiler Aufstieg zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Auf den letzten Metern zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Auf den letzten Metern zur Gauermannhütte. Foto: Linda Prähauser
Ausblick auf die Gutensteiner Alpen. Foto: Linda Prähauser
Ausblick auf die Gutensteiner Alpen. Foto: Linda Prähauser

Nach 2,5 Stunden komme ich bei der Gauermannhütte am Plattenstein an. Hier genieße ich erstmal mein mitgebrachtes Mittagessen mit Blick auf den Schneeberg. Für mich ist es aufgrund des eisig kalten März-Windes eine kurze Pause und nach nur 15 Minuten geht es los zum Öhlerschutzhaus. Bei der Gauermannhütte gehts kurz hinunter und dann folge in dem Wegweiser zum Öhlerschutzhaus (leicht rechts und abseits der Forststraße). Es geht entlang einem sehr gemütlichen Weg mit schöner Aussicht in alle möglichen Richtungen. Nach etwa 1,5 Stunden komme ich beim Öhlerschutzhaus an.

Angekommen bei der Gauermannhütte am Plattenstein. Foto: Linda Prähauser
Angekommen bei der Gauermannhütte am Plattenstein. Foto: Linda Prähauser
Mittagspause mit Ausblick. Foto: Linda Prähauser
Mittagspause mit Ausblick. Foto: Linda Prähauser
Gemütlich geht es zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Gemütlich geht es zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Am Weg zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Am Weg zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Der Schneeberg vor mir am Weg zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Der Schneeberg vor mir am Weg zum Öhlerschutzhaus. Foto: Linda Prähauser
Ein idyllisches Pausenplätzchen. Foto: Linda Prähauser
Ein idyllisches Pausenplätzchen. Foto: Linda Prähauser
Das Öhlerschutzhaus vor mir. Foto: Linda Prähauser
Das Öhlerschutzhaus vor mir. Foto: Linda Prähauser

Es geht links beim Schutzhaus vorbei und die Forststraße bergab. Der nächste Wegweiser ist schnell zu sehen und ich entscheide mich für den „blauen“ Weg nach Puchberg. Es geht weiter bergab auf Forststraßen und Waldwegen und über eine Wiese, wo ich in der Sonne nochmal eine Pause einlege und erneut den Blick auf den Schneeberg genieße.

Sonnewiese mit Blick auf den Schneeberg (nicht im Bild zu sehen). Foto: Linda Prähauser
Sonnewiese mit Blick auf den Schneeberg (nicht im Bild zu sehen). Foto: Linda Prähauser
Blick auf den in Wolken gehüllten Schneeberg während ich in der Sonne sitze. Foto: Linda Prähauser
Blick auf den in Wolken gehüllten Schneeberg während ich in der Sonne sitze. Foto: Linda Prähauser

Auch auf den letzten Kilometern ist die Markierung (blau) nicht zu übersehen und es geht weiter auf Forststraßen und Waldwegen bergab nach Puchberg. Am Ende gibts es nochmal einen wirklich wunderschönen Schneebergblick. Leider erwischt mich tatsächlich auch noch der Regen auf den letzten Metern in Puchberg aber der Bahnhof ist nicht mehr weit und um ca. 16:15 Uhr komme ich beim Bahnhof nach knapp 6 Stunden Wanderung an.

Über Forststraßen und Waldwege geht es zum Bahnhof in Puchberg. Foto: Linda Prähauser
Über Forststraßen und Waldwege geht es zum Bahnhof in Puchberg. Foto: Linda Prähauser
Über Forststraßen und Waldwege geht es zum Bahnhof in Puchberg. Foto: Linda Prähauser
Über Forststraßen und Waldwege geht es zum Bahnhof in Puchberg. Foto: Linda Prähauser
Der krönende Abschluss. Foto: Linda Prähauser
Der krönende Abschluss. Foto: Linda Prähauser

Fazit

Eine wunderschöne und auch abwechslungsreiche Wanderung mit vielen Blicken auf den Schneeberg, die Gutensteiner Alpen und noch so viel mehr. Die Tour ist durchgehend (bis auf einen kleinen Abschnitt) sehr gut markiert und man kann sich eigentlich nicht verlaufen. Teils ist es sowie bergauf und bergab recht steil und es gibt die ein oder andere etwas exponierte Stelle – Trittsicher sollte man also sein.

Für mich eine wirklich schöne Tour, mit leichtem Einstieg und kurzer „Aufwärmphase“, Einkehrmöglichkeiten (Öffnungszeiten beachten), abwechslungsreichen Wegen und einen Schneebergpanorama-Finish, wo man am liebsten bleiben möchte.

Tourdaten

Die Route in Zahlen:   6:30 Std Wandern   950 HM   750 HM   20 km   GPX Track

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert