Am Sonntag 28. Dezember 2025 trafen wir uns zu meiner letzten Mitgliederwanderung für Bahn zum Berg in diesem Jahr (2025). Ursprünglich hatte ich eine Wanderung von Kammern über Steineck, Weiglmoaralm und Fressenberg nach St. Michael geplant, aber auf Grund der stürmischen Wetterprognose entschloss ich mich zu einer windgeschützteren Alternative.
Wir erwischten abermals ein Traumwetter und auch der prognostizierte kräftige Wind fiel schwächer aus als erwartet.
Wir trefen uns am Bahnhof Bruck/Mur und nehmen den Regionalzug (R9) nach Kalwang.

Zunächst schlagen wir den Weg hinauf zur Wallfahrtskirche St. Sebastian ein, der mir schon bekannt war von meiner Wanderung tags zuvor von Wald am Schoberpass nach Kalwang.



Kurz genießen wir den Blick hinunter nach Kalwang, dann geht’s auf einem anderen Wegerl wieder hinab nach Kalwang. Die letzten Meter zur Marktstraße gehen wir auf einem mit Stufen befestigten Pfad, schneebedeckt, aber noch haben wir die Grödeln nicht angelegt. Vor der Pfarrkirche bei einem Alten Schuppen biegen wir Richtung Osten ab und überqueren den Teichenbach. Wir nehmen den Lissing-Weg Richtung Südosten, erreichen aber bald wieder den Styrian Iron Trail.


Für ca. 2 Kilometer geht es auf einem schönen Pfad entlang mit nur wenig Steigung, bevor der Styrian Iron Trail sich auf einem Forstweg fortsetzt. Ab jetzt geht’s es für 1,7 Kilometer auf dem schneebedeckten Forstweg mit zunehmender Steigung Richtung Nordosten. Es bleibt viel Zeit zum Plaudern und deshalb verfehlen wir in der Folge die Abzweigung auf den Styrian Iron Trail (auch weil wir uns zu sehr an die Fußspuren im Schnee vor uns verlassen) und nehmen die etwas höher gelegene Forststraße.


Dieser folgen wir für ca. einen Kilometer und steigen dann durchs freie einfache Gelände wieder zum Styrian Iron Trail ab. Den nächsten Kilometer geht es ziemlich eben dem Weg entlang, dann auf der Höhe der Riedlerwand bzw. des Grazersteins folgt ein erster steilerer Steig (Hier muss man Acht geben, dass man stattdessen nicht der Forststraße Richtung Südwesten folgt).

Jetzt legen wir die Grödeln an, da der Steig doch ziemlich rutschig ist. Nach einer kurzen Steigung erreichen wir die Aschbergeralm und es öffnet sich der Blick Richtung Stadelstein.


Am Ende der Alm steht ein Marterl „Aschberger Ruhe“ und es beginnt ein Pfad bzw. der Aufstieg zum Grazerberg. Nach 700 Metern stehen wir am Fuße des Grazerberges, aber der Steig hinauf ist durch den liegenden Schnee kaum zu erkennen.

Wir probieren trotzdem den Aufstieg und erreichen mit einiger Mühe den Gipfel (im Sommer ist der Aufstieg sicher leichter). Am Gipfel machen wir unsere etwas verspätete Mittagspause, es ist nur leicht windig. Zur Stärkung gibt’s „Bahn zum Berg“-Lebkuchen.


Nach einer guten Viertelstunde nehmen wir vorsichtig wieder den Abstieg in Angriff. Wir sind gleich wieder am Weg (Styrian Iron Trail), auf dem Weg Richtung Rabenstein.

Zunächst geht’s noch etwa einen Kilometer bergab und nach einer kleinen Lichtung bzw. Weide beginnt der Aufstieg auf den Rabenstein.
Ein kurzer, steiler, aber schöner Steig führt hinauf zum Gipfelkreuz, nach Süden fällt es steil bergab, Schwindelfreiheit ist gefragt. Doch auch ein Bankerl lädt zum Ausrasten ein und der Blick hinunter nach Mautern öffnet sich.


Wir genießen die letzten Sonnenstrahlen und setzen nach einem Eintrag ins Gipfelbuch und Gipfelkreuzselfie die Wanderung fort. Nach einem kurzen Stück bergab geht’s noch auf dem Schittengruber Weg über den Mauterner Berg und dann nehmen wir den Wanderweg 1 direkt hinunter nach Mautern (statt die Route des Styrian Iron Trail).

Dieser Hang wurde allerdings abgeholzt und so ist der Pfad kaum zu erkennen. Trotzdem ist die Strecke leicht zu passieren.

In Mautern besuchen wir noch die Katholische Pfarrkirche, dann machen wir uns auf den Weg zum Bahnhof.

