Überschreitung Steinernes Tor

Eine Tour parallel zum Achensee ohne Gipfel, dafür mit wunderbaren Ausblicken, Tiefblicken und Höhepunkten.

Anreise

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Tourenbeschreibung

Zielbahnhof ist Jenbach und von hier mit dem Bus zum Achensee bis zur Haltestelle “Achenkirch Achenseehof”. Wir kommen nicht mehr hierher zurück. Wer sich den “Leuchtturm” am Achensee anschauen möchte geht von hier wenige Minuten zum See runter und danach wieder die kurze Strecke zurück und folgt dem Bächlein.

Wir durchqueren den “Abenteuerpark Achensee” mit seinem ziemlichen tollen Hochseilgarten, über eine kleine Brücke, über den Bach drüber und gleich beim ersten Wasserfall vorbei. Der Weg geht doch etwas steiler, aber wunderbar naturbelassen, die ersten Höhenmeter rauf. Wer es lieber sanfter mag folgt der Forststraße vom Hochseilgarten weg.

Später kreuzt unser Pfad immer wieder die Forststraße. Beim Kot-Alm Niederleger kommen wir das erste Mal auf eine Lichtung, welche einen wunderbaren Ausblick auf Seebergspitz und Seekarspitz erlaubt, auf der anderen Seite des Achensees.

Kot-Alm Niederleger mit Seeberg- und Seekarspitz. Foto: Konrad Gwiggner
Kot-Alm Niederleger mit Seeberg- und Seekarspitz. Foto: Konrad Gwiggner

Ein Stück noch durch Wald und nach gut 600 Höhenmetern erreichen wir den Kot-Alm Mittelleger. Ab hier gibt es nur mehr offenes Gelände mit traumhaften Ausblicken.

Klobenjoch vor uns, wir müssen links rüber. Foto: Konrad Gwiggner

Der Weg ist einfach zu gehen und obwohl wenig begangen, auch leicht zu finden. Nach einem Erfrischungsbrunnen beim verfallenen Kot-Alm Hochleger geht es weiter zu unserem höchsten Punkt der Tour, dem Steinernen Tor mit 1.960 Metern, nur gut 1000 Höhenmeter über dem Achensee, aber unbedingt die Wanderung wert.

Das Steinerne Tor von der Nordseite. Foto: Konrad Gwiggner
Das Steinerne Tor von der Nordseite. Foto: Konrad Gwiggner

Rund um das Steinerne Tor treffen sich ein paar Wege und somit kommen auch weitere Wanderer hinzu. Das hilft in unserem Fall, Ende Oktober, um die frischen Schneefelder, auf den bereits ausgetretenen Spuren sicher überqueren zu können.

Nur ein kurzes Stück nach dem Steinernen Tor erreicht man die bewirtschaftete Dalfazalm, welche für eine Einkehr zu empfehlen ist. Der Ausblick von hier oben ist grandios, sowie auch die Verpflegung.

Ab der Dalfazalm hat man die Wahl für den Abstieg. Entweder in leichtem Aufstieg zur Erfurter Hütte und von dort mit der Rofanseilbahn runter ins Tal (Fahrzeiten beachten), oder über einen sanfteren Weg den Abstieg zur Talstation der Rofanseilbahn, oder der hier beschriebene Weg.

Beim Abstieg von der Dalfazalm: Blick ins Karwendel, auf den Achensee und rechts oben die Dalfazalm. Foto: Konrad Gwiggner
Beim Abstieg von der Dalfazalm: Blick ins Karwendel, auf den Achensee und rechts oben die Dalfazalm. Foto: Konrad Gwiggner

Von der Dalfazalm geht es in vielen Serpentinen hinunter zum Dalfazer Wasserfall. Von einer Aussichtsplattform mit Wellnessliegen genießt man den famosen Ausblick. Direkt neben dem Wasserfall geht ein schneidiger Klettersteig rauf.

Dalfazer Wasserfall im goldenen Herbst. Foto: Konrad Gwiggner
Dalfazer Wasserfall im goldenen Herbst. Foto: Konrad Gwiggner

Nähert man sich dem Siedlungsgebiet muss man sich entscheiden zu welcher der zahlreichen Bushaltestellen man wandert. Die nächstgelegene ist “Maurach Buchau”. Hat man noch etwas Zeit bis zum Bus, so empfiehlt sich von dieser Haltestelle noch dem Achensee-Spazierweg entlang bis zum Atoll zu flanieren oder auch eine der weiteren Bushaltestellen. Alternativ auch von weiter oben die Abzweigung zur Siedlung Rofangarten, welche auch eine Bushaltestelle bietet. Details zu den Haltestellen auch gerne unter https://www.vvt.at/

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Tourdaten

Die Route in Zahlen: Gehzeit 5h  1.050HM  1.050HM  10km  GPX Track

Diese Tour kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Feldkirch, Innsbruck, München und Salzburg erreicht werden.